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24.4. 31.5.2026

CLAUDIA SOFIA PESANTES CARDOSO

The Art of Falling

Eine Publikation über Angst als universelle menschliche Erfahrung. Beim Klettern wie im Leben ist Fallen unvermeidlich – mit Unsicherheit, Kontrollverlust und der Konfrontation mit uns selbst. Durch Reflexion, persönliche Erfahrungen und Recherche geht es der Angst nicht aus dem Weg, sondern erforscht sie. Am Ende ist Fallen kein Scheitern, sondern der Beweis, dass wir es versucht haben.

The Art of Falling
The Art of Falling
The Art of Falling
The Art of Falling

DANA SALIH

The Nose That Sees and The Eyes That Smell

Dieses Projekt verbindet die Sinne Sehen und Riechen als Mittel, Vergangenheit und Gegenwart erfahrbar zu machen. Erinnerungen an eine ferne Vergangenheit werden in den gegenwärtigen Moment verwoben und lassen Düfte entstehen, die Gemeinsamkeiten zwischen Kulturen erkunden. Durch die Gegenüberstellung der Neujahrsfeiern in Deutschland und in Kurdistan wird die Arbeit zu einer Meditation über Anpassung, Kontinuität und das Gefühl, an einem neuen Ort ganz zu werden.

The Nose That Sees and The Eyes That Smell
The Nose That Sees and The Eyes That Smell
The Nose That Sees and The Eyes That Smell
The Nose That Sees and The Eyes That Smell

FREDDY ADELMANN

Eine Suche nach der Zuversicht

Was bedeutet Zuversicht heute? Ist sie ein Gefühl, eine Haltung, eine Auflehnung? Wo finde ich sie? Wie können wir sie kultivieren? Dieses Objekt trägt eine offene, vielstimmige Suche nach politischer Zuversicht in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft: Statistiken neben Poesie, Aktivismus neben Anthropologie, Geschichten neben Fakten, Zweifel neben Mut. Ein Dossier zum Blättern, Mitnehmen, Weitergeben – Zuversicht als gemeinsame, aktive Praxis.

Eine Suche nach der Zuversicht
Eine Suche nach der Zuversicht
Eine Suche nach der Zuversicht
Eine Suche nach der Zuversicht
Eine Suche nach der Zuversicht

HANNAH MALINA LOWITZ

Die Ordnung meiner Dinge

In einer komplexen und unübersichtlichen Welt setzt sich die Arbeit mit der Absurdität des Verlangens nach absoluter Sicherheit auseinander. Nachdem der Versuch, das gesamte Universum zu ordnen, scheiterte, wurde die Ordnung der eigenen Dinge erfasst: Nach einem persönlichen Regelwerk wurden alle im Besitz befindlichen Gegenstände fotografisch dokumentiert. Auch hier wird die perfekte, objektive Ordnung verfehlt, während die Installation gleichzeitig einen intimen Abgleich mit dem eigenen Leben ermöglicht.

Die Ordnung meiner Dinge
Die Ordnung meiner Dinge
Die Ordnung meiner Dinge
Die Ordnung meiner Dinge
Die Ordnung meiner Dinge

ISABEL MORAES DUZAT

CAOS – Objekte des Alltags als Ausdruck unserer Identität

Welche Beziehung pflegen wir zu den Dingen, die uns umgeben? Diese Arbeit erforscht, wie Objekte durch haptisches Erleben, kulturelle Referenzen und ornamentale Sprache biografische und kulturelle Identität sichtbar machen. Die fünf Objekte materialisieren meine brasilianische Herkunft und laden zum spielerischen Entdecken ein. Sie rebellieren gegen minimalistische Uniformität und fordern ein Umdenken, bei dem sinnliche und symbolische Funktionen gleichberechtigt neben der technischen stehen.

CAOS – Objekte des Alltags als Ausdruck unserer Identität
CAOS – Objekte des Alltags als Ausdruck unserer Identität
CAOS – Objekte des Alltags als Ausdruck unserer Identität
CAOS – Objekte des Alltags als Ausdruck unserer Identität

JANNES SCHMIDT

Don't Kill My Home

Die filmische Arbeit hinterfragt die in Europa verbreitete Praxis, funktionstüchtige Gebäude abzureißen. Am Beispiel des eigenen Hauses von 1948, das trotz Bewohnung dem Abriss überlassen wird, zeigt der Künstler, wie Ressourcen verloren gehen, Wohnraum verschwindet und Bewohner:innen verdrängt werden. Sie stellt die Frage, warum Abriss als selbstverständlich gilt und was dabei unwiederbringlich verloren geht.

Don't Kill My Home
Don't Kill My Home
Don't Kill My Home
Don't Kill My Home
Don't Kill My Home
Don't Kill My Home

KJELL REIMERS

HB IN HB

Sind Dir schon einmal die Bunker aufgefallen, die in Bremen an den Straßen und zwischen den Häusern stehen? HB IN HB, kurz für Hochbunker in der Hansestadt Bremen, stellt sich die Frage, was die Zeit aus diesen geschichtlich relevanten Räumen macht. Es besteht aus zwei verknüpften Elementen: Das Archiv hält den aktuellen Zustand fest und klärt auf, während die Sammlung meine Erfahrungen erlebbar macht. Dieses Projekt ist eine Einladung von mir, Deine eigene Perspektive zu hinterfragen.

HB IN HB
HB IN HB
HB IN HB
HB IN HB

LENA PORATH

Der Fluss­begradiger

Die Arbeit besteht aus ambivalenten Artefakten zu fragmentarisch zusammengetragenen Geschichten des männlichen Wahns, die Welt zu beherrschen und dabei die Natur auszubeuten. Durch Mehrdeutigkeit und Widersprüchlichkeit regen die Objekte zur kritischen Reflexion noch immer herrschender patriarchaler Strukturen und Stereotypen an. Zugleich wird die Rolle der Mode, die historisch dazu beigetragen hat, ein binäres Geschlechtermodell und veraltete Rollenbilder zu festigen, erprobt.

Der Fluss­begradiger
Der Fluss­begradiger
Der Fluss­begradiger
Der Fluss­begradiger
Der Fluss­begradiger

LEON BUTT

Abfall wird Ressource: Up­cycling, Gestaltung, Material­forschung mit Windkraft­anlagen im zirkulären Design­prozess

Upcycling, Gestaltung und Materialforschung im zirkulären Designprozess: Ausgediente GFK-Bauteile (glasfaserverstärkter Kunststoff) aus Windkraftanlagen werden in funktionale Wohnräume transformiert. Das schwer recycelbare Material wird wiederverwendet und schafft so ein ökologisch relevantes Konzept, das Abfall reduziert und gleichzeitig flexiblen Wohnraum für nachhaltigen Tourismus sowie temporäre soziale Unterbringung ermöglicht.

Abfall wird Ressource: Up­cycling, Gestaltung, Material­forschung mit Windkraft­anlagen im zirkulären Design­prozess
Abfall wird Ressource: Up­cycling, Gestaltung, Material­forschung mit Windkraft­anlagen im zirkulären Design­prozess
Abfall wird Ressource: Up­cycling, Gestaltung, Material­forschung mit Windkraft­anlagen im zirkulären Design­prozess

LEONTIEN KAY

KunstNatur

Ein Besuch in einem Naturkundemuseum eröffnet Einblicke in die Lebensräume und Kulturen von Tier und Mensch. Diese Einblicke werden unter anderem durch Tierdioramen und Präparate vermittelt. Die Arbeit „KunstNatur“ untersucht das künstlerische Handwerk und die gestalterischen Konzepte solcher Präsentationen anhand von sieben Naturkundemuseen und zeigt auf, wie Natur im musealen Kontext erfahrbar gemacht und vermittelt werden kann.

KunstNatur
KunstNatur
KunstNatur
KunstNatur
KunstNatur

LUCI LEE BIEHLER

Der Weg von Erde durch Feuer zum Objekt

Ausgehend von der Sammlung wilden Tons an unterschiedlichen Fundorten wurde ein Materialarchiv in Form keramischer Fliesen angelegt. Brennversuche bei variierenden Temperaturen dienten der Untersuchung spezifischer Materialeigenschaften. Die Fundorte dienten zudem als Ausgangspunkt für poetische Texte, die deren spezifische Atmosphären reflektieren. Auf dieser Grundlage entstanden keramische Skulpturen, die mittels Drehtechnik, Modellierung und plastischer Ausarbeitung realisiert wurden.

Der Weg von Erde durch Feuer zum Objekt
Der Weg von Erde durch Feuer zum Objekt
Der Weg von Erde durch Feuer zum Objekt
Der Weg von Erde durch Feuer zum Objekt

MAJA BÄUMKER

Über die Gleichzeitig­keit von Flüstern und Rauschen

Eine künstlerische Annäherung an das Spannungsfeld zwischen intimer Nähe und globaler Überforderung. Über einen Zeitraum von 16 Wochen wurden täglich drei persönliche Chatnachrichten und drei Schlagzeilen gesammelt und jeweils auf zwei Wörter verdichtet. So entsteht aus 336 „Flüstern“ und 336 „Rauschen“ ein Archiv, das eine Chronik der Gleichzeitigkeit entwirft. Zwischen Freundschaft und Weltpolitik, Liebesbotschaften und Krisenmeldungen, Nähe und Distanz.

Über die Gleichzeitig­keit von Flüstern und Rauschen
Über die Gleichzeitig­keit von Flüstern und Rauschen
Über die Gleichzeitig­keit von Flüstern und Rauschen
Über die Gleichzeitig­keit von Flüstern und Rauschen

PAULA BRITT

trauer­formen

Eine Untersuchung von Tod, Trauer und zeitgenössischer Bestattungskultur. Im Fokus steht die gestalterische Suche nach alternativen Urnenformen sowie die materialbezogene Auseinandersetzung mit Ton. Dabei wurden unterschiedliche Techniken erprobt, das Material auf seine Eigenschaften hin untersucht und auf Basis dessen drei alternative Konzepte zur klassischen Urne entwickelt, die unterschiedliche Szenarien für Gegenwart und Zukunft im Umgang mit Tod und Erinnerung beleuchten.

trauer­formen
trauer­formen
trauer­formen
trauer­formen

SARAH PAULINE KEILBACH

Politik und Gestaltung

Eine Suche nach den Kräften, die Wirklichkeit formen – nach dem, was Sichtbarkeit bricht, Gefühle lenkt und Macht verschiebt. Die Arbeit verdichtet sich in drei Publikationen und drei Kartensets, die Gestalter:innen mit leiser Radikalität herausfordern. Zwei Installationen übertragen diesen Gedanken in den Raum: ein Zufall, der Widerspruch erzeugt; ein Spielfeld, das politische Möglichkeiten diskutiert. Eine stille, entschlossene Aufforderung, Demokratie als Gestaltungsfrage zurückzuerobern.

Politik und Gestaltung
Politik und Gestaltung
Politik und Gestaltung
Politik und Gestaltung

SÖHNKE VETTER

Tensegrity

Die Untersuchung von Tensegrity als konstruktives Prinzip überführt das Gleichgewicht aus Zug und Druck in funktionale Lichtobjekte. Textile Membranen und freistehende Druckstäbe formen leichte, stabile Gebilde, deren Gestalt aus den strukturellen Bedingungen und den wirkenden Kräften hervorgeht. Das geometrische Prinzip dient dabei nicht nur der Statik, sondern prägt gleichermaßen den formalästhetischen Ausdruck.

Tensegrity
Tensegrity
Tensegrity
Tensegrity

YANG LIU

Tools of Us

Eine Webseite als Online-Museum untersucht, wie Menschen und ihre Werkzeuge sich gegenseitig prägen – von steinzeitlichen Klingen bis zu digitalen Interfaces. Werkzeuge erweitern nicht nur unsere Fähigkeiten, sie beeinflussen auch, wie wir denken, handeln und lernen. Durch Forschung, Beispiele und interaktive Erkundung stellt die Webseite die Frage, welche Zukunft entsteht, wenn Werkzeuge zu aktiven Partnern unseres Werdens werden.

Tools of Us
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